Claytonia perfoliata

Claytonia perfoliata Winterportulak

Gewöhnliches Tellerkraut, Winterportulak, Postelein

Blütezeit: März bis Juni

Claytonia perfoliata am Wegrand
Claytonia perfoliata am Wegrand.

Merkmale

Das Gewöhnliche Tellerkraut (Claytonia perfoliata) wächst einjährig und kann bis zu 30 Zentimeter hoch werden. Es ist eine wintergrüne Pflanze, seine Vegetationsperiode reicht vom Früherbst bis in den Frühsommer. Nach der Blütezeit, die von April bis Juni dauert, stirbt es.

Seine kleinen weißen Blüten sitzen zwischen zwei Hochblättern.

Botanisch eingeordnet ist es in die Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae), deren bekanntesten Vetreter die Bitterwurz-Arten der Gattung Lewisia sind.

Bei uns ist es als Winterportulak oder Postelein bekannt. Verwandtschaftliche Verhältnisse zum „echten“ Portulak (Portulaca) bestehen nicht.

Vorkommen

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt in Mittel- und Nordamerika, es reicht von Kanada bis nach Guatemala.

Als Gemüsepflanze gelangte das Tellerkraut auch in andere Regionen. In vielen europäischen Ländern, auch bei uns, gilt es als eingebürgerte Art.

Zu finden ist es an Wegrändern, auf Äckern, Böschungen, in Unkrautfluren, Parks oder Friehöfen. Es verträgt schattige Standorte und gedeiht am besten in gleichmäßig feuchtem Boden.

Tellerkraut und Vogelmiere
Tellerkraut und Vogelmiere (Stellaria media) sind häufg gemeinsam wachsend anzutreffen.
Winterportulak im Februar
Winterportulak im Februar: An geeigneten Standorten kann er sich flächig ausbreiten. Was für eine Gemüsepflanze keine schlechte Eigenschaft ist, da es viel zu ernten gibt.

Verwendung

Junge Blätter, die von noch nicht blühenden Pflanzen stammen, können roh gegessen werden. Ihr Aroma ist mild und erinnert an Kopfsalat.

Claytonia perfoliata
Claytonia perfoliata auf einem Baumstumpf, zwischen den Blättern (Bildmitte) versteckt sich eine Feuerwanze.